SAi Flexi fördert retroreflektierende Lösung zur Verringerung des Kosten- und Zeitaufwands für die Herstellung von Verkehrsschildern

Neue Lösung von Avery Dennison, Mutoh und SAi für Verkehrsschilder verringert Zeit und Kosten um über 40 %

Salt Lake City, Utah, USA – 16. April 2015 - SA International (SAi) hat bekanntgegeben, dass seine Flaggschiff-Software SAi Flexi für die Schilder- und Werbetechnik für das Drucksystem TrafficJet™ von Avery Dennison ausgewählt wurde, um die weltweit gültigen Auflagen für die Straßen- und Verkehrsbeschilderung einzuhalten. TrafficJet™ umfasst die SAi FlexiPRINT DX RIP-Software sowie Spezialtinten und retroreflektierende(1) Substate von Avery Dennison und einen 8-Farben-Drucker von Mutoh mit einer Druckbreite von 1,6 m.

TrafficJet™ löst die mit den herkömmlichen arbeits- und kostenaufwändigen Verfahren zur Herstellung von Straßenschildern einhergehenden Zeit- und Kostenprobleme. Zu diesen Verfahren gehören die direkte Aufbringung der Beschriftung, die Verwendung von farbigen Overlay-Folien und der Siebdruck. Die vorhandenen Lösungen für den Digitaldirektdruck auf Substrate erfordern einen hohen Investitionsaufwand, wobei die Fertigstellung der Schilder mehrere Tage in Anspruch nimmt.

Avery Dennison, ein international renommierter Anbieter von Bedruckstoffen, hat das TrafficJet™-Drucksystem entwickelt, um auf Basis seiner retroreflektierenden Substrate mit eingekapselten Glasperlen eine schnellere und kostengünstigere Lösung für die Herstellung von Straßenschildern anzubieten.

„Aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit von SAi mit Mutoh waren wir die besten Partner für das Projekt“, erklärt Gudrun Bonte, Product Director von SAi. „Mutoh wusste, dass SAi Erfahrung im Umgang mit nicht Nicht-CMYK-Farbsätzen hatte und dass sich Flexi problemlos zur Erfüllung dieser Nischenmarkt-Anforderung anpassen ließ.“

Das TrafficJet-Drucksystem ist in einer 8-Volltonfarben-Konfiguration sowie einer CMYK-Konfiguration mit 4 Sonderfarben erhältlich und unterstützt den gleichzeitigen Druck mit CMYK-Tinten und TrafficJet-Sonderfarben. Die TrafficJet-Sonderfarben halten EU- und US-Standards ein und umfassen Rot, Blau, Grün, Worboys-Grün(2), Gelb, Schwarz und Braun. Das kostengünstige Inkjet-Drucksystem ist für Hersteller von Verkehrssicherheits- und reflektierenden Schildern gedacht. Zudem profitieren Behörden, die Schilder herstellen oder käuflich erwerben, von einer hochflexiblen Lösung, einschließlich Drucksystem, Tinte und reflektierendem Bogenmaterial sowie einer Gewährleistung von 10 bzw. 12 Jahren, für permanente Verkehrsschilder und die Beschilderung in Baustellenbereichen.

Kosten- und Zeitvorteile
Der Drucker von Mutoh, der nur etwa ein Drittel so viel wie Modelle von Wettbewerbern für diese Anwendung kostet, ermöglicht, dass das TrafficJet™-Drucksystem eine Ausgabegeschwindigkeit von 8 bis 10 m2/h bei Verwendung der speziell entwickelten Tinten hat, die innerhalb von nur zwei Stunden trocken sind und laminiert werden können. Außerdem trägt die Zusammensetzung der retroreflektierenden Folien von Avery-Dennison zur schnellen Aushärtung und Trocknung bei. Bei Schildern dieser Art, bei deren Herstellung herkömmliche Lösemitteltinten und Substrate zum Einsatz kommen, liegt der Zeitaufwand für das Ausgasen bei 48 bis 72 Stunden.

Bislang beläuft sich die Lieferzeit für Schilder auf 3-4 Wochen. Bei Verwendung des TrafficJet™-Drucksystems beträgt der Zeitaufwand für Drucken, Schneiden und Laminieren jedoch nur einen Tag.

Aufgrund der geringen Anschaffungskosten des TrafficJet™-Drucksystems können mehr Druckdienstleister die Produktion von reflektierenden Schildern intern übernehmen und die bislang zeitaufwändigen Verfahren auf das schnellere System umstellen. Dank seiner Unterstützung von Tausenden von Druckern, Schneidegeräten und Hybridsystemen bietet SAi Flexi den einfachsten Print-and-Cut-Workflow auf dem Markt und ist ein Garant für Produktivität und Vielseitigkeit.                                                                                            

„Außerdem ermöglicht SAi Flexi die Verschachtelung, wodurch Zeit und Material eingespart wird“, erklärt Bonte weiter. „Es kann auch als Komplettsystem vom Design bis zum Druck und Konturenschnitt und für die automatische Erstellung von Beschnittmarken oder nur als RIP und Druckertreiber verwendet werden.“

„Für diese Spezialanwendung gibt es einen großen potenziellen Markt. Sie spiegelt die Stärken von SAi, Avery Dennison und Mutoh wider“, erklärt Bonte abschließend. „Denn durch die Herstellung von kostengünstigen Schildern für sichere Straßen bietet sie Vorteile für Schilderhersteller, Weiterverarbeiter, Behörden und Autofahrer.“

ENDE

1 Retroreflektierende Substrate reflektieren einfallendes Licht zurück zur Lichtquelle, allerdings nicht im standardmäßigen Reflexionswinkel.
2 Verwendung in Großbritannien. Die Standards für die Beschilderung von Straßen in Großbritannien wurden 1963 vom Worboys Committee festgelegt.